Leba

Neues aus Łeba – Abschied von der Kartbahn und Pläne für neue Abenteuer

Ein bisschen Wehmut schwingt mit: Die Kartbahn, die früher für viel Spaß gesorgt hat, musste inzwischen einem Hotel weichen. Doch auch sonst hat sich in Łeba einiges verändert.

Dieses Mal steht ein Besuch der berühmten Wanderdüne auf dem Programm – ein echtes Naturhighlight. Und wenn das Wetter mitspielt, wollen wir auch mit dem Kanu auf die Łeba.

Unser Stellplatz-Abenteuer begann mit einer kleinen Überraschung: Kaum hatten wir eingeparkt, fühlte sich unser polnischer Nachbar so gestört, dass er kurzerhand abreiste. Offenbar haben wir ihm die Sonne genommen – zumindest seinen Lieblingsplatz. Nun haben wir neue Nachbarn und sind gespannt, wie sich die nächsten Tage entwickeln.

Neue Nachbarn, neue Geschichten

Unsere neuen Zeltnachbarn kommen aus Heilbronn – und wie sie selbst sagen: „Mir kenna älles, außer Hochdeutsch.“ Sympathisch auf den ersten Blick, und tatsächlich haben wir uns sofort bestens verstanden.

Die anderen Nachbarn sind heute abgereist, was mir den perfekten Anlass bot, endlich unseren Shelter aufzubauen. Der kostet uns zwar 20 Zloty extra, aber dafür haben wir jetzt sowohl Sonnen- als auch Regenschutz – man gönnt sich ja sonst nichts!

Ein echtes Highlight hier auf dem Campingplatz ist der tägliche Waschsalon-Krimi. Wenn das Wetter schlecht ist, wird der Kampf um Waschmaschine und Trockner zur oscarreifen Komödie. Jeder nutzt jeden Korb, leert Maschinen, verwechselt die Wäsche – ein heilloses, aber sehr unterhaltsames Durcheinander. Da bleibt kein Auge trocken – zumindest vor Lachen.

Abschied, Abenteuer-Golf & Auschwitz-Tickets – Ein ereignisreicher Tag

Gestern Abend hieß es Abschied nehmen: Unsere lieben Nachbarn Kessy und Loki (und natürlich ihre Zweibeiner Sven und Claudi) sind heute abgereist. Zum Abschied haben wir es uns noch einmal richtig gut gehen lassen – beim Italiener in gemütlicher Runde.

Anschließend ging’s spontan zum Abenteuer-Golf. Leider mussten wir Männer einsehen: Die Damen hatten eindeutig den besseren Schwung – und den kühleren Kopf gegen die Mückenplage. Aber wie sagt man so schön? Man(n) muss auch gönnen können! 😄

Heute haben sich unsere Nachbarn auf den Heimweg Richtung Deutschland gemacht – mit einem Zwischenstopp in Rewal, einem kleinen Küstenort, den wir alle bereits gut kennen und schätzen.

Wir selbst haben den Tag entspannt am Hafen verbracht – inklusive leckerem Nachtisch und etwas Sonne im Gesicht. 🌞

Ein kleines Wunder am Abend:

Ganz unerwartet konnten wir noch Karten für das Museum in Auschwitz ergattern. Ursprünglich hatten wir gelesen, dass man im Sommer mindestens zwei Monate im Voraus buchen muss. Umso größer unsere Überraschung: Wir haben tatsächlich die letzten drei Tickets für den 09.08. um 18:20 Uhr bekommen!

Digital unterwegs: Maut per App

Noch ein kleiner Reisetipp am Rande: Die Maut lässt sich inzwischen ganz bequem digital per App erledigen. Unser Handy übernimmt das Tracking automatisch – ganz ohne zusätzliche Onboard Unit im Fahrzeug. Super praktisch und spart nicht nur Platz, sondern auch Aufwand. ✅📱

Quad-Abenteuer & Roller-Pech

Unser Junior hat heute das Offroad-Fahren für sich entdeckt – mit dem Quad durchs Gelände, staubig, wild und mit leuchtenden Augen zurückgekommen. Ein echtes Highlight!

Weniger Glück hatte dagegen mein Roller: Hinterrad platt. 🛵💨

Also heißt es jetzt: laufen statt rollen – immerhin auch eine Form von Bewegung, oder? 😉

Zweite Wanderdüne Europas – Ein Abenteuer in der Natur

Heute haben wir ein weiteres Highlight unserer Reise erlebt: Wir haben die zweite große Wanderdüne Europas erklommen! Im Vergleich zur Dune du Pilat in Frankreich war der Zugang hier deutlich anspruchsvoller.

Zunächst fuhren wir mit der Bimmelbahn bis zum Eingang des Nationalparks. Die letzten fünf Kilometer mussten wir zu Fuß zurücklegen – ein kleiner Marsch, der sich aber mehr als gelohnt hat. Unterwegs entdeckten wir einen Fuchs, der uns schon aus der Ferne auffiel. Später begegneten wir ihm erneut am Zugang zur Düne, wo er sich sogar fotografieren ließ. Offenbar war er an Menschen gewöhnt und wurde regelmäßig gefüttert.

Wieder am LKW angekommen, völlig erschöpft aber glücklich, belohnen wir uns heute mit einem herzhaften Chili con Carne. Einziger kleiner Wermutstropfen: Wir haben es bisher noch nicht geschafft, Pieroggi zu essen – das steht aber definitiv noch auf unserer To-do-Liste!

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